Auch bei der Geldanlage greift das Finanzamt in den Beutel. Hier heißt das Zauberwort Abgeltungssteuer. Diese Steuer fällt bei allen Kapitalerträgen an, somit auch auf Zinsen. Für das beliebte Tagesgeldkonto ist daher ein Freistellungsauftrag sinnvoll, mit dem sich der Steuerbetrag reduziert oder, je nach Höhe der Zinsen, überhaupt nicht anfällt. Doch nur wer davon weiß, kommt auch in den Genuss der Steuerersparnis.
Banken und Kreditinstitute behalten die Abgeltungssteuer nämlich ein und führen sie an das Finanzamt ab. Dann wundert sich der Anleger eventuell am Jahresende, warum er einen so niedrigen Zinsertrag auf dem Konto hat. Der Sparerpauschbetrag, den die Finanzverwaltung dem Geldanleger einräumt, wirkt sich steuermindernd aus, aber nur dann, wenn er auch geltend gemacht wird. Die Bank benötigt eine entsprechende Bescheinigung, den so genannten Freistellungsauftrag, damit sie keine oder einen geringeren Betrag Steuern an das Finanzamt abführt. Wichtige Informationen zu diesem Thema finden sich unter www.tagesgeld-konto.de/ratgeber/was-ist-der-freistellungsauftrag.html. Der Sparerpauschbetrag bezeichnet einen Freibetrag der Kapitaleinkünfte, der nicht versteuert wird. In einem Freistellungsauftrag wird der Bank mitgeteilt, bis zu welcher Höhe die Kapitalerträge steuerfrei sind. Der Freistellungsauftrag kann auch auf mehrere Banken verteilt werden.
Für Anleger, die ein Tagesgeldkonto eröffnen möchten, spielt der Freistellungsauftrag eine wichtige Rolle. Wird er vergessen oder aus Unwissenheit erst gar nicht gestellt, dann führt die Bank automatisch die Steuern ab. Die Praxis zeigt leider immer wieder, dass sich viele Geldanleger zu wenig mit diesem Thema beschäftigen und sich so Zinserträge durch die Lappen gehen lassen. Besonders unvorteilhaft ist das bei Kleinanlegern oder Sparern, die ohnehin nur minimale Zinserträge vorweisen können. Fehlt hier der Freistellungsauftrag, dann werden auch von 2 Euro Zinsen im Jahr noch 25% Abgeltungssteuer plus Solizuschlag und ggf. Kirchensteuer abgeführt. So macht Sparen dann wirklich überhaupt keinen Sinn. Ein Blick auf tagesgeld-konto.de bringt Klarheit und zeigt auf, wie es richtig gemacht wird.